Programm - Festival Holledau | Open Air Empfenbach
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Programm

Freitag, 30.06.2017

 18:00 Uhr / Filistine

Das Rock-Trio Filistine spielt nun schon seit etwa drei Jahren zusammen und hat in dieser Zeit keine Gelegenheit ausgelassen sich spielerisch in ganz Deutschland neue Fans dazu zu gewinnen. Der ungehemmt freche wie tanzbare Sound rund um den Gitarren-Virtuosen Om Hari Lasar stößt bei nahezu jedem Zuhörer auf große Begeisterung. Unterstützt von Bassist/ Songwriter Samuel Meier und der Rhythmus- Maschine Jonas Böhm an den Drums gibt die Band ausschließlich ihre eigenen Werke aus den Genres Bluesrock und Rock zum besten, wobei deutlich auffällt, dass die junge Gruppe sich auch an Facetten des Jazz, Funk und Indie bedient. Von Veranstaltern aus Regensburg und Nürnberg wird der Sound der Band als „irgendwo zwischen Hendrix und den Dire Straits“ beschrieben.

20:00 Uhr / CAPITANO

Wir brauchen jetzt Eure Imagination, und man stelle sich vor: flamboyante Fantasien aus Diamanten, Flamingos. Federmasken, Neonlicht, dazu ein schmeichelndes Pianoforte und eine dreckig-schöne Rockgitarre. Blumenornamente und Brusthaarkränze treffen sich zur Indie-Disco in Papas Garage. Ein bisschen wie Bee Gees auf Speed nach drei Tagen wach. Aber immer noch schwer Entertainment. Idealer Stoff also, um eine Party außer Kontrolle geraten zu lassen. Denn diese Songs riechen nach Bier, Zigaretten und noch mehr Spaß. Das alles entsteht, wenn der kanadische Kapitän John Who? nach langer Abstinenz auf seine Brüder Fuzz Santander und Dyve Diamond trifft. Fuzz ist aus Berlin, Dyve aus Diamant. CAPITANO wollten sie es nennen und zeigen, dass Rock’n Roll tot ist… und lebt.
Und während Euch das alles herzlich egal ist, weil Ihr zu den gnadenlos geilen Songs von Kapitän und Mannschaft feiert, als gäbe es kein Morgen, haben die Jungs von CAPITANO schon neue, völlig verrückte Dinge in Planung. Salute.

22:00 Uhr / Blues Pills

Nachdem die multi-nationale Rock-Sensation „Blues Pills“ um die charismatische Sängerin Elin Larsson mit ihrem selbstbetitelten Debüt und ausgedehnten Tourneen seit 2014 sprichwörtlich durch die Decke geschossen sind, legte das Quartett Anfang August 2016 endlich mit dem lange ersehnten, zweiten Album, „Lady In Gold“ nach, mit dem sie sogar Platz eins der deutschen Album-Charts erklommen. Die Devise lautete hier: mehr von allem“ – mehr Blues, mehr Soul, mehr Rock, mehr Emotion – Bei dem Hype um die „Blues Pills“ möchte man meinen, die Schweden könnten den hohen Erwartungen an ihr zweites Album nicht standhalten und verzettelten sich bei der krampfhaften Reproduktion ihres Debüts – doch meilenweit gefehlt! Am liebsten aber spielen die „Blues Pills“ live. Und da sind sie ein begeisterndes Erlebnis: Wer die „Blues Pills“ auf der Bühne erlebt hat, weiß, sie fangen den Zuschauer von der ersten Sekunde ein – mit flirrender Gitarre, eruptivem Gesang, schmeichelndem Bass und wuchtigem Drum-Groove.

24:00 Uhr / Ludwig Two

Zwischen einer kleinen katholischen Kirche, Streuobstwiesen und dem alten Bauernstadel vom Onkel Max entsteht Musik, die weltbekannte Showhasen schon zu Lobeshymnen verleitet haben. Anders als ihr soziopathischer Namensgeber sind sich Ludwig Two ihrer provinziellen Herkunft durchaus bewusst, auch wenn ihre Musik für große internationale Bühnen geschaffen ist.

Dieser Erfolg ist nicht vom Himmel gefallen, sondern durch harte Arbeit über lange Jahre entstanden. Die Auftritte bei vielen Festivals (Chiemsee Summer, Humulus Lupulus, Audi, Rock Pop u.v.m.), als Vorband von LaBrassBanda (Hamburg, Bremen, Flensburg, München, Hannover u.v.m.) und in vielen deutschen Clubs haben Ludwig Two zu einer Band gemacht, die sowohl in kleinen Locations als auch vor tausenden von Menschen begeistert. Da wundert man sich nicht, wenn LaBrassBanda-Chef Stefan Dettl Ludwig Two als die bayerischen Rolling Stones ankündigt und Toto-Drummer Simon Phillips ihre Support-Show vor 8000 Zuschauern mit den Worten „You killed them“ kommentiert.

Samstag, 01.07.2017

 16:00 Uhr / Brachmond

Vom Mittelaltermarkt auf die großen Bühnen. So in etwa lässt sich die Karriere der 8 Spielleute aus Olching zusammenfassen.
Was als Idee an einem Lagerfeuer im Jahr 2014 begann entwickelte sich schnell zu einem bühnenreifen Rockprojekt. Neben Dudelsack, Flöte und Geige sorgen E-Gitarren für die richtige Mischung aus mittelalterlichen Klängen und rockigen Stimmungssongs. Die Band konnte bereits mit den ersten Auftritten bei einem lokalen Bandwettbewerb überzeugen und den Pokal mit nach Hause nehmen. Danach dauerte es nicht lange bis die Bühnen größer und die Shows aufwändiger wurden.
2016 übernahm Steffi den Gesang und konnte direkt auf dem TANZT! Festival beweisen, wie vielseitig Mittelalterrock sein kann.
BRACHMOND freuen sich 2017 mit ihrer EP „Die Saat“ und einigen Liveshows auf ordentlich Party und ausgelassenen Tanz!
Hebt die Krüge, am Himmel steht der BRACHMOND!

 18:00 Uhr / Haloroid

HALOROID – Grooviger Indie-Pop-Rock aus Süddeutschland

Man darf sich auf einen klaren, kraftvollen Sound freuen, der sich partout nicht zwischen härterem melancholischen Indierock und poppiger Leichtigkeit entscheiden möchte – diese Spannung im Songwriting ist das Hauptmerkmal von Haloroid. Nicht nur der aufmerksame Zuhörer erkennt nach wenigen Minuten mitreißende, in Herzblut getränkte Songs mit großem Potenzial.

In den knapp 2 Jahren, die Haloroid jetzt zusammen Musik machen, haben die 4 Indierocker aus Nürnberg schon einiges gerissen. Ihre EP „RepeatRepeatRepeat“ bekommt glänzende Kritiken in der Fachpresse. Dirk Siepe vom Visions-Magazin zum Beispiel findet im Haloroid-Sound „gut abgehangene Riffs, einen kraftvoll nach vorne treibenden Beat, der mit kleinen, wirklich feinen Breaks aufgelockert wird“. Die tiefe angenehme Stimme des Frontmanns wird von vielen Szene-Mags als außergewöhnlich einprägsames Markenzeichen beschrieben und der Band wird einhellig hohe Qualität bei Songwriting, Arrangements und Sound bescheinigt.

Haloroid stellen ihre EP und viele andere ihrer Songs seit Anfang 2017 auf einer kleinen Tour vor, die sie auf viele süddeutsche Bühnen führt. Eingängige Riffs und Melodien und eine atmosphärische Bühnenperformance sind garantiert.

20:00 Uhr / Raphael

Die italienische Reggae-Szene bringt ja immer wieder neue tolle Artists hervor: mit „Raphael“ folgt nun ein weiterer Sänger, der zu diesem Kreis gehört. Sein aktuelles Album „Reggae Survival“ wird sicher seinen Ruf in der Rootsszene mit angenehm soliden Modern Roots weiter verbreiten. Mit seiner markanten Stimme, Lyrics mit starkem Bezug zu Afrika und einem Händchen für eingängige Melodien bereist „Raphael“ mit seiner neuen Band weiter den Globus und konnte unter anderem letztes Jahr auf der Hauptbühne des Rototom Sunsplash so richtig durchstarten. Doch auch im zehnten Jahr als Vollblutmusiker, Gewinner des italienischen Reggae-Contests und zahlreichen internationalen Live- Shows bezeichnet sich der bescheidene Afro-Italiener selbst immer noch als Newcomer.

22:00 Uhr / Kyle Gass Band

Wer hätte gedacht, dass Tennissocken und Flip Flops einmal die Markenzeichen des wohl ikonischsten Akustik-Gitarristen aller Zeiten werden: Kyle Gass und Band kommen nach Unterempfenbach! Besser bekannt als K.G. oder Rage-Kage und Bestandteil des legendären Acoustic-Rock-Duos Tenacious D an der Seite von Jack Black, blickt Gass auf eine beispiellose und beeindruckende Karriere zurück: Von Bar-Auftritten über Hollywood bis auf die großen Bühnen der Welt hinterließ er durch Charme und Witz gebettet in perfekt abgestimmtes musikalisches Gewand begeisterte Scharen rund um den Globus. Abseits vom Hype seiner Hauptband formte sich 2011 die Kyle Gass Band, um persönlicheren Kompositionen Raum zur Entfaltung zu geben. Unter anderen mit Tenacious D’s brillanten Live Gitarristen John Konesky an seiner Seite zieht Gass los um die „Thundering Herd“, Album Nr. 2 nach dem gefeierten Debüt, unter die Massen zu bringen – und vielleicht auch die ein oder andere Tenacious D-Hymne verlauten zu lassen. Sympathischer erdiger Hard Rock gepaart mit Elementen aus Southern, Blues und unverwechselbarem Humor – da kommt der ideale Soundtrack für den Sommer aus L.A. direkt in die schöne Holledau. Tremendous!

24:00 Uhr / Mundwerk-Crew

Die achtköpfige „Mundwerk Crew“ aus dem Chiemgau bezeichnet sich selbst als eine rappende, singende, scratchende und springende Live-Band mit HipHop, Funk und Reggae im Tank. Als Support unter anderem von LaBrassBanda, Dendemann und Beginner konnten sich die Bayern bundesweit empfehlen und auch das Goethe-Institut erkannte das Potential im Umgang mit der Sprache und schickte die sie 2013 sogar auf eine Russland-Tournee. Musikalisch reißt die Crew alle Fenster auf und lässt sich frischen Wind um die Nase wehen. Musik der Sorte Mundwerk Crew: das ist brachialer Rap sowie durchdachte Lyrik, das sind kreischende Gitarren und groovige Pianolines, bashende Beats und funkige Cuts, Temperament von Deutschlands Südseite – eine Ansage aus Bayern, eine Aufforderung zum Feiern!

Sonntag, 02.07.2017

 16:00 Uhr / Taming the Shrew

2016 veröffentlichte die Regensburger female-fronted Psychedelic Bluesrock Band „Taming the Shrew“ ihr Debütalbum „Heartbeatspoetry“: im Zeichen des Bluesrock der 60er / 70er Jahre präsentieren die fünf Musiker hier ein energiegeladenes Erstlingswerk, in liebevoller Kleinarbeit entstanden – leidenschaftlich und ehrlich. Psychedelischer Blues Rock mit ausgeklügelten Hammondparts, melancholischer Seventies-Rock „wie von früher“, aber ohne altbacken zu wirken, kerniger Blues Rock, der an Stone The Crows erinnert und ideenreiche Bluesballaden mit betörend schönen Gitarrenparts. Gekrönt wird das Ganze von der ergreifend ausdrucksstarken Stimme ihrer Frontfrau Dani Liebl. Von dieser hoffnungsvollen Band werden wir sicher noch öfter hören.

 18:00 Uhr / Yohto

Das handgemachte Beat-Juggling –oszillierend zwischen elektronischen Clubsounds und dubbigen Reggae-Offbeats – verspricht jede Menge grooveorientierter Songs die gewöhnliche Genreschubladen sprengen…

„Right Here, Right Now!“ heisst das neue Werk der Gruppe YOHTO.
Studioarbeiten nach den Aufnahmen leistete kein anderer als UMBERTO ECHO. Für den dubbigen Einschlag der neuen Songs wählte die siebenköpfige Band bewusst den bei ECHO BEACH beheimateten Dubspezialisten. In der Zusammenarbeit übernahm er den Endmix der EP. Außerdem gestaltete er einen DUB des ersten Tracks. Vom Titelsong „Right Here, Right Now!“ an besticht diese Scheibe durch den, an die große Zeit des DUBs erinnernden Sound. Doch auch in diesen drei Songs erkennt man die Vielseitigkeit wieder, für die YOHTO schon seit Jahren steht. „We`ll Meet Again“ wechselt zwischen schweren, an Dubstep angelegten Passagen und beschwingendem uptempo Feeling. Der Song „Who told ya“ sitzt auf einem treibendem Dancehallbeat und unterstreicht nochmal das gemeinsamen Ziel: treibende Beats und Energie!

Die Nürnberger Kulturpreisträger beweisen immer wieder, dass vor allem handgemachter Sound zu einer abwechslungsreichen, tanzbaren und mitreißenden Show einlädt: von Italien (Rototom Sunsplash) über Österreich (Wakeboard EM) und Süddeutschland (Chiemsee Reggae Summer) bis Berlin (Kesselhaus) wurden die Beben der energiegeladenen musikalischen Bombe jüngst gemessen. Ein Phänomen! Während man dort noch die Risse in den Wänden kittet und den Schweiß vom Boden wischt, hält die nimmermüde YOHTO-Crew Ausschau nach weiteren Möglichkeiten, musikalisch Rabatz zu machen. Sie teilten sich die Bühne bereits mit namhaften Musikern wie Gentleman, Seeed, Jahcoustix, Jamaram, Mono & Nikitaman oder Culcha Candela.

Ihre Songs bereichern mehrere Compilations und der erste Longplayer „Connection Thing“ bescherte YOHTO konzertreiche Jahre. Nach Ihrem, 2013 erschienenem Album “New Frequency” folgt nun ihre EP ” Right Here, Right Now!”– Garantiert ein schweißtreibender musikalischer Trip!

20:00 Uhr / Lenze & de Buam

„Dua di ned obe, …“ – ein Ratschlag, erwachsen aus bayrischer Lebensklugheit, ist Titel des zweiten Albums von Lenze und de Buam. Es liegt also auf der Hand, dass sie ihr neues Album geruhsam eingespielt haben und die Scheibe das Gemütvolle betont. Tatsächlich begegnet sie dem Hörer mit viel Seele, variantenreichem Witz, mit hüpfendem und melancholischem Herzen und sehr viel Leichtigkeit. Und diese Leichtigkeit – mögen andere mehr Tauben, weitere eher Falken oder beizeiten auch Tölpel sein, so gleicht „Lenze“ mehr einem „Schwaiberl“, das sich mit artistischen Wortwindungen und elegantem Harmonienschwung über starre Begrenzungen hinwegsetzt und einschränkenden Verengungen geschickt ausweicht – und mit „de Buam“ gibt er diesen Texten auch noch griffige Refrains und zündende Melodien.

22:00 Uhr / Rockness

Zum Abschluss des Festivals ist wieder Cover-Rock und Party angesagt: Rockness aus Landshut wissen seit einem Jahrzehnt ihre Zuhörer mit ausgewählten Rock- und Metallklassikern zu begeistern. Bei der Interpretation der Songs von AC/DC über Metallica bis hin zu Bon Jovi oder Volbeat legen sie großen Wert auf authentische Wiedergabe und doch ist jede Nummer geprägt vom typischen Rockness-Sound. Neben zahlreichen Auftritten als Haupt-Act standen sie in den letzten Jahren auch schon als Support-Act internationaler Bands auf der Bühne.